Hütte

2287 m

Befindet sich an idyllischer Lage in der Mulde von Prabello, gleich vor der Pyramide des Pizzo Scalino.

Allgemeine Informationen

Land Italien
Region Lombardia
Berggelände Gruppe Bernina - Disgrazia (I)
Tal Val Malenco
Öffnungszeiten Juli – Mitte September
Telefonnummer 0342-45.23.98
Hüttenwart Franca Bricalli - Via Pizzo Scalino 33 - Caspoggio (So). Tel. 0342-45.24.36.
Besitz privata
Anzahl Betten 30
GPS Koordinaten
Norden
Osten

Ausstattung (Symbole Legende)

Geographische Informationssysteme:

Ausgangspunkt Campo Moro Staudamm
Höhe des Ausgangspunktes 2000 m
Höhenunterschied 290 m
Dauer für die Strecke 1 Std. 30 Min.
Schwierigkeit E (Wanderung) Route auf einem gut abgesteckten und gekennzeichneten Pfad oder Saumweg. Angemessene Ausrüstung und Training erforderlich.
Zugang Den Staudamm Campo Moro 1990 m erreicht man, indem man eingangs Sondrio von der SS 38 nach links abbiegt. Man nimmt die Fahrstrasse ins Val Malenco und folgt den Angaben für Lanzada und Franscia. Nach diesem Ort beginnt die Naturstrasse (Milano – Sondrio 130 km; Sondrio – Franscia 24 km; Franscia – Campo Moro 9 km). Von der Staumauer aus erreicht man in Kürze die Zoia Hütte 2021 m. Man nimmt dann den Weg, welcher den SW-Grat des Monte Spondascia hoch geht. Sobald man sich unter den hohen schwärzlichen Felsen befindet, biegt man nach rechts (S) ab, um mit einigen Serpentinen einen Abhang hoch zu steigen. Auf der anderen Seite der Hochebenen und eines Passes erreicht man auf einer Höhe von 2166 m jenseits eines Bächleins die Alpe Campagneda auf 2145 m. Nun passt man auf, dass man nicht einen der unzähligen Wege im Gebiet nimmt. Man kreuzt eine Strasse, die für den örtlichen Gebrauch genutzt wird, und geht auf einem markierten Weg in Richtung S weiter. Der Weg führt über einige Sumpfgebiete und geht dann, nach einem leichten Anstieg, über einen weiten Gürtel von aufgehäuften Felsblöcken, welche von der mächtigen NE-Wand des Pizzo Scalino überragt werden. So erreicht man die relativ flache Mulde von Prabello, wo sich weiter hinten die Cristina Hütte auf 2287 m befindet. Variante: Wenn man die Strasse nimmt, die nach Campo Moro führt, sieht man auf etwa 1950 m auf der rechten Seite eine kleine Strasse, auf welcher sich recht bald eine Barriere befindet. Dieses Strässchen geht bis zur Alpe di Campagneda, wo man auf dem oben beschriebenen Weg weiter geht (E; 1 Std. 15 Min.).

Karten

CNS 1:50.000 «Monte Disgrazia»; Carta Multigraphic «Pizzo Bernina-Monte Disgrazia» 1:50.000; Kompass 1:50.000 «Bernina-Sondrio»

Bibliographie



Querungen

ZurNicht bewirtete Huette De Dosso Bruno auf der Alpe Painale 2119 m über den Passo degli Ometti (EE; 3 Std. 15 Min.).
Zur Nicht bewirtete Huette Cederna-MaffinaHütte 2583 m über den Passo degli Ometti und den Passo Forame (EE; 3 Std. 45 Min.).

Gipfelbesteigungen

Zum Pizzo Scalino 3323 m auf dem normalen Weg. Höhenunterschied: 1036 m. Aufstiegsdauer: 4 – 5 Std. Schwierigkeitsgrad: Einfache Route, dessen letzter Teil über einen Gletscher geht. F+. Ausrüstung: Seil, Pickel und Steigeisen. Erstbesteigung: Eine Gruppe von Topographen aus der Lombardei im Sommer 1830. Die erste alpine Besteigung machten F.F. Tuckett, F.A.Y. Brown, Chr. Almer und F. Andermatten am 22. Juni 1866.
Route: Von der Ebene von Campagneda aus geht man in Richtung des steilen Abhanges, welcher vom Fusse des N-Grats herkommt. Auf einer sehr steilen Spur erreicht man den höchsten Punkt des Abhanges. Dieser befindet sich in der Nähe eines gut sichtbaren Felsvorsprunges, bekannt als „il Cornetto“ (2833 m). Man geht weiter über Schnee und Geröll, richtet sich nun gegen S und umgeht auf dem sehr schönen Gletscher (Vedretta dello Scalino) die gesamte Bergpyramide. Man geht der E-Wand entlang und nähert sich dann dem SE-Grat. Man geht über die weite Gletschermulde hinauf, welche zwischen dem Pizzo Scalino und der Cima di Val Fontana liegt. Nachdem man die letzte Spalte überwunden hat, geht man auf dem steilen Abhang weiter, bis man zu den Felsen des Grates gelangt, der eine Art Sattel bildet. Über einfache Felsblöcke, die in Richtung V. Painale zeigen, erreicht man schliesslich den Gipfel.




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