2086
m
Befindet sich auf einem Felsvorsprung in der sehr schönen und beeindruckenden grünen Mulde des oberen Val Torreggio.
Allgemeine Informationen
Land
Italien
Region
Lombardia
Berggelände Gruppe
Bernina - Disgrazia (I)
Tal
Val Malenco
Öffnungszeiten
20. Juni – 20. September
Telefonnummer
0342-45.16.55
Hüttenwart
Giuseppe Lotti;
23023 Chiesa Val
Malenco (So). Tel. 0342-451028
Besitz
CAI Sez. di Desio - Via E.M. Lampugnani, 78
Tel. 0362.621668;
http:// www.caidesio.net
Anzahl Betten
50
(Anzahl Betten im winter
6)
GPS Koordinaten
Norden
Osten
Geographische Informationssysteme:
Ausgangspunkt
Strasse nach Primolo
Höhe des Ausgangspunktes
1095 m
Höhenunterschied
990 m
Dauer für die Strecke
3 Std.
Schwierigkeit
E
(Wanderung) Route auf einem gut abgesteckten und gekennzeichneten Pfad oder Saumweg. Angemessene Ausrüstung und Training erforderlich.
Zugang
Bei Chiesa Val Malenco nimmt man die Strasse, die nach Primolo hoch führt und lässt das Auto auf der Höhe der Kurve stehen, wo links ein nicht asphaltierter Weg (für den normalen Verkehr gesperrt) zur Alpe Lago abzweigt. Man folgt dieser Strasse bis zu den Ebenen der Alpe Lago. Man geht an der Kirche 1614 m vorbei, umgeht im NW die Mulde, gewinnt langsam an Höhe und wählt auf einer Höhe von etwa 1700 m den alten Weg. Kurz darauf erreicht man einen bewaldeten Rücken (etwa auf 1850 m) und lässt dort die Abzweigung für die Alpe Mastabia rechts liegen. Man geht dem Rücken entlang und geht dann ins Val Torreggio hinein. Der Weg geht ertwas auf und ab, führt an einem markierten Stück vorbei, das von links von der Alpe Acquabianca (Torre di Santa Maria) her kommt, und geht auf halber Höhe weiter. Nun geht der Weg leicht bergab, führt an der Alpe Serra 1927 m vorbei und erreicht dann die charakteristischen Häuser der Alpe Airale auf 2073 m. Schliesslich führt der Weg zur beeindruckenden Mulde, wo sich auf der anderen Seite des Baches die Hütte befindet.
Karten
CNS 1:50.000 «Monte Disgrazia»; Carta Multigraphic «Pizzo Bernina-Monte Disgrazia» 1:50.000; Kompass 1:50.000 «Bernina-Sondrio»; IGM 1:25.000 «Monte Disgrazia».
Querungen
Zur Hütte Ponti CesarePonti Hütte 2559 m über die Desio Hütte und den Passo di Corna Rossa 2836 m (EE; 3 Std. 30 Min. – 4 Std.).
Zu den Hütten Hütte Ventina Alpe und Hütte Gerli-Porro bei der Alpe Ventina 1965 über den Passo Cassandra 3097 m (F; 6 Std.).
Zu den Hütten Hütte Ventina Alpe und Hütte Gerli-Porrobei der Alpe Ventina 1965 über den Passo Ventina 2675 m (E / EE; 8 Std.).
Es ist das längste Stück der Alta Via della Val Malenco. Der Weg ist bis zur Alpe Pradaccio 1725 m in relativ gutem Zustand, dann weist er mehrere Unterbrechungen bis zu den kleinen Seen von Sassersa 2368 m auf. Es gibt dann Wegweiser, die über Geröllhalden und eine Moräne führen, bis man den Passo del Ventina 2665 m erreicht. Von dort weg gibt es wieder einen Weg bis zur Alpe Ventina (im oberen Teil des Couloirs hat es meistens während der ganzen Saison Schnee). Von der Bosio Hütte aus geht man den umgekehrten Weg bis zur Alpe Airale 2097 m und geht dann auf halber Höhe (Markierungen Alta Via) bis zur Alpe Mastabia 2077 m weiter. Nun durchquert man auf halber Höhe die Hänge oberhalb der Alpe Lago und geht bei einer Talkgrube vorbei, bevor man die Alpe Giumellino 1756 m erreicht. Nun folgt man den zahlreichen gelben Markierungen der Alta Via della Val Malenco, geht immer noch auf halber Höhe weiter und erreicht dann die Alpe Pradaccio 1725 m. Man biegt dann nach links ab und geht die raue Sassersa Schlucht hoch geht durch den Engpass, um so in den Endkessel der Schlucht zu gelangen, welcher vom Pizzo Rachele überragt wird. Über steiniges Gelände geht man am nördlichsten der drei Seelein von Sassersa vorbei. Mit einer leichten Richtungsänderung nach NW geht man in der steinigen Schlucht bis zum Passo Ventina weiter (anfangs Saison Schnee). Dieser besteht aus einem weiten Sattel, welcher sich im N des Pizzo Rachele öffnet. Vom Bergübergang steigt man in einer grossen Moränenschlucht (anfangs Saison Schnee) ab und erreicht eine Moräne. Auf der rechten Seite geht man der Moräne des Ventina Gletschers entlang. Am Ende der Schlucht vereint sich die Spur mit dem Weg, welcher von der Alpe Ventina zum Gletscher führt. In wenigen Minuten gelangt man zur einen oder anderen Hütte der Alpe Ventina.