Hütte

2559 m

Die Hütte dient als Stützpunkt für den Aufstieg zum Monte Disgrazia und für die Querung des Sentiero Roma. Sie befindet sich auf der Ebene der Moräne neben dem Preda Rossa Gletscher.

Allgemeine Informationen

Land Italien
Region Lombardia
Berggelände Gruppe Masino - Bregaglia (I)
Tal Val Masino
Öffnungszeiten 1. Juli - 15. September
Telefonnummer 0342-61.14.55
Hüttenwart Ezio Cassina - Via Consorziale 35 - 23010 Filorera Val Masino (So). Tel. 0342-64.01.38.
Besitz CAI Sezione di Milano - Tel. 02- 86.46.35.16
Ausstattung Warmes Wasser. Kaltes Wasser. Elektrizität. Heizung. Sanitäre Einrichtungen. Duschen. Restaurant. Rabatte für CAI Mitglieder.
Anzahl Betten 85
(Anzahl Betten im winter 20)

Ausstattung (Symbole Legende)

Geographische Informationssysteme:

Ausgangspunkt Filorera, Valbiore 1225 m oder Ebene von Preda Rossa 1955 m falls die Strasse, die in Filorera beginnt, wieder offen ist.
Höhe des Ausgangspunktes 1225 m
Höhenunterschied 1300 m
Dauer für die Strecke 4 Std.
Schwierigkeit E (Wanderung) Route auf einem gut abgesteckten und gekennzeichneten Pfad oder Saumweg. Angemessene Ausrüstung und Training erforderlich.
Zugang Von Filorera im Val Masino aus nimmt man die Strasse, welche nach rechts ins Valle Sasso Bisolo hineinführt und beim grossen Erdrutsch von Valbiore unterbrochen wird. Man folgt den Angaben und durchquert das Gebiet mit den Felsblöcken. Weiter oben gelangt man wieder auf die Strasse und folgt dieser bis nach Sasso Bisolo. Man geht noch auf dieser Strasse weiter, bis man zum Rand der Stufe kommt, wo oberhalb die Täler von Preda Rossa und Terzana beginnen. Wenn die Strasse nicht mit dem Auto befahrbar ist, zeigen die Markierungen jeweils eine Abkürzung an. Von der Ebene von Preda Rossa 1955 m aus (Parkplatz Auto) macht man eine Traverse in Richtung NE und folgt der linken Seite des Baches. Nach der Hochebene führt der Weg durch einige Lärchen weiter, überwindet einen ersten Vorsprung und nach einem weiteren fast ebenen Stück biegt der Weg nach links ab und geht der orographisch rechten Seite des Tales entlang hinauf. Eine letzte Diagonale führt wiederum nach NE und erreicht eine magere Weide und das steinige Gelände, wo sich die Hütte befindet.

Karten

CNS 1:50.000 «Monte Disgrazia» e 1:25.000 «Sciora»; Carta Multigraphic «Pizzo Bernina-Monte Disgrazia» 1:50.000; Kompass 1:50.000 «Chiavenna-Val Bregaglia»; IGM 1:25.000 «Monte Disgrazia».

Querungen

Zur Hütte Allievi-Bonacossa Hütte 2385 m über den Sentiero Roma (EE; 5 Std.).

Zur Hütte Bosio Carlo-Galli Anna Hütte 2086 m über den Passo di Corna Rossa 2836 m (E; 4 Std.).

Gipfelbesteigungen

Zum Monte Disgrazia 3678 m auf dem normalen Weg. Empfohlene Zeit: Juli – September. Höhenunterschied: 1100 m von der Ponti Hütte aus. Schwierigkeitsgrad: PD (einfache Kletterei). Ausrüstung: Seil, Pickel und Steigeisen und einige Eis- und Felsschrauben. Aufstiegsdauer: 4 / 5 Std. Erstbesteigung: M. Anderegg, T. Cox, E.S. Kennedy, L. Stephen 1862.
Route: Von der Hütte aus steigt man in Richtung N auf, indem man den Hängen folgt, welche links an der Seitenmoräne des Preda Rossa Gletschers entlang gehen. Nach etwa einer Stunde kann man auf den Gletscher gehen und diesen begehen, indem man immer auf dessen linker Seite bleibt und der senkrechten Granitwand entlang geht. Der Hang wird weniger steil und mündet dann in den Eiskessel, welcher zur Sella di Pioda 3387 m führt. Beim Sattel biegt man nach rechts ab. Auf dem Hang des Preda Rossa geht man um den ersten Felsvorsprung des Grates herum, geht durch ein kleines Couloir und erreicht die Kante oberhalb des Grates. Nun folgt man der Kante, zum Teil auf Felsuntergrund, zum Teil auf Schnee, bis man zum grossen Felskopf des „Bronzepferdes“ gelangt, welcher sich kurz vor dem Gipfel befindet. Man bleibt auf dem Südhang nahe beim Kamm und umgeht den Felsen. Über einfache Felsen und Schnee erreicht man den Gipfel. Schenatti Couloir: es ist auch möglich, den WNW Kamm etwa in der Mitte zu erreichen, indem man dem verschneiten Couloir folgt (Vittadini-Schenatti 1888), welches zwischen dem Grat und dem SW-Felskamm (via Baroni) liegt. Das Couloir weist Neigungen von etwa 40° auf (zwei Eisschrauben und einige Klemmkeile mitnehmen; PD+). Via Baroni: wenn der übliche Weg sehr verschneit ist, kann es ratsam sein, dem Ausläufer der via Baroni zu folgen, welcher auf der rechten Seite an das Schenatti Couloir grenzt. Man nimmt den Vorsprung auf der linken Seite in Angriff und erreicht dann den breiten Grat, auf welchem man weiter geht, bis man den Gipfel erreicht (Teilstücke von II / II+; PD+).




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