Hütte

2100 m

Befindet sich fast im Zentrum des Kessels der Valle dell’Oro und dient als Etappenort des Sentiero Roma, der an diesem Ort eigentlich Sentiero Risari heisst. Gleich neben der Hütte befindet sich das Winterbiwak Silvio Saglio mit neun Betten.

Allgemeine Informationen

Land Italien
Region Lombardia
Berggelände Gruppe Masino - Bregaglia (I)
Tal Val Masino
Öffnungszeiten 1. Juli – 15. September
Telefonnummer 0342-64.00.20
Hüttenwart Dino Fiorelli - Via G. Fiorelli - 23010 S. Martino V. Masino (So). Tel. 0342-64.10.78.
Besitz SEM Milano - Via Ugo Foscolo 3 - Milano. Tel. 02-86.46.30.70
Anzahl Betten 47
(Anzahl Betten im winter 9)

Ausstattung (Symbole Legende)

Geographische Informationssysteme:

Ausgangspunkt Bagni di Masino
Höhe des Ausgangspunktes 1172 m
Höhenunterschied 930 m
Dauer für die Strecke 2 Std.
Schwierigkeit E (Wanderung) Route auf einem gut abgesteckten und gekennzeichneten Pfad oder Saumweg. Angemessene Ausrüstung und Training erforderlich.
Zugang Von Bagni Masino aus geht man zu Fuss einem Strässchen entlang, welches kurz darauf aus dem Wald heraus führt und auf der linken Seite einer grossen Wiese entlang geht (rechts ist die Abzweigung zur Gianetti Hütte). Der Weg führt auf einer Steinbrücke über den Bach und geht dann relativ flach dem Hang entlang, bis er zum Fuss des Berges kommt. Hier beginnt eine lange und steile Serie von Serpentinen, welche im Wald hoch gehen. Kurz nach Beginn des Anstiegs lässt man eine Abzweigung links liegen und geht im immer dichter werdenden Wald weiter. Man kommt an zwei aufeinanderfolgenden Lichtungen mit schöner Aussicht vorbei. Im letzten Stück des Tannenwaldes geht man an einer grossen Granitwand vorbei, dann verlässt man den Wald und befindet sich zwischen den Felsblöcken einer riesigen alten Steinlawine. Ganz in der Nähe befindet sich die Alpe Oro. Auf einer stets guten Spur führt der Weg an den Blöcken vorbei, geht über Grashügel und erreicht dann die Hütte.

Karten

CNS 1:50.000 «Monte Disgrazia» e 1:25.000 «Sciora»; Carta Multigraphic «Pizzo Bernina-Monte Disgrazia» 1:50.000; Kompass 1:50.000 «Chiavenna-Val Bregaglia»; IGM 1:25.000 «Pizzo Badile».

Querungen

Zur Hütte Gianetti Luigi 2534 m über den Passo del Barbacan (EE; 2 Std. 30 Min.). Von der Hütte aus steigt man über Weiden in Richtung N auf, indem man den unzähligen Markierungen des Sentiero Risari folgt. Auf diese Weise quert man das gesamte obere Valle d’Oro, bis man sich unterhalb der schönen Felsnadel der Punta Milano befindet. Hier verlässt man die Spur, welche links zum Passo dell’Oro hochgeht und man geht in derselben Marschrichtung weiter, bis man ein kleines einfaches Couloir erreicht (Fixseil). Dieses führt zu den steilen Grashängen der Südseite der Cima del Barbacan. Auf der Spur, welche diese Hänge durchquert, erreicht man den E Kamm der Cima del Barbacan kurz unterhalb des Gipfels. Von hier aus steigt man auf der Seite des Val Porcellizzo über ein System von Felsbändern aus Geröll (Fixseile – Vorsicht bei Schnee und Eis) ab. Mit einer langen Diagonale führen einen diese Felsbänder dann wieder zu den Weiden hoch. Man folgt der Spur (rot-gelbe Markierungen) und geht der gesamten orographisch rechten Seite des oberen Val Porcellizzo über Grasstücke, Platten und durch Granitblöcke entlang. So verliert man leicht an Höhe und erreicht die Hütte.

Zur Hütte Brasca Luigi 1304 m über den Passo Ligonico 2575 m (EE; 3 Std.). Zur Brasca Hütte 1304 m über den Passo dell’Oro 2574 m (EE; 3 Std.). Zur Volta Hütte 2212 m über den Passo della Vedretta (EE; 3 Std.).

Gipfelbesteigungen

Zum Pizzo Ligonico 3032 m auf dem normalen Weg des Masino. Höhenunterschied: 950 m. Schwierigkeitsgrad: F+. Aufstiegsdauer: 3 Std. Ausrüstung: Seil, Reepschnüre, Pickel und Steigeisen sind anfangs Saison von Vorteil. Erstbesteigung: F. Lurani, A. Baroni und G. Fiorelli am 8. August 1881.
Route: Von der Hütte aus steigt man in Richtung SW über Weisen auf, indem man den Angaben (rot-weisse Markierungen) für den Passo Ligonico folgt. Sobald man unterhalb der Punta della Sfinge angelangt ist, verlässt man die Markierungen, welche rechts zum Pass hoch führen. Man geht weiter und umkreist die Wände der Sfinge und den plumpen E-Ausläufer des Ligonico. Hinter diesem Ausläufer biegt man nach rechts ab und steigt zum Fuss der Wand auf. Man geht einem einfachen Streifen aus Felsplatten weiter und betritt dann ein Schneefeld (Ende Saison Geröll) und erklimmt dieses auf der rechten Seite. Am Schluss geht man wieder über Geröll und geht in ein kleines Couloir hinein, welches oben eine Art natürlichen Bogen aufweist. Dieser Bogen ist durch einen grossen, eingeklemmten Felsblock entstanden. Über ein gut begehbares Felsband geht man weiter, bis es möglich ist, nach links abzubiegen, um die grosse Geröllterrasse zu erreichen, welche sich vor dem Gipfel befindet (anfangs Saison schneebedeckt). Nun geht man auf den Gipfel zu und erreicht diesen ohne Schwierigkeiten.




Huttensuche
Hütten detail suche
Gehe zu Seite

Huttenverzeichnis

Interreg

Mit dem Beitrag


Gehe zu Seite