Hütte

2385 m

Befindet sich in der Mitte des Kessels des Valle di Zocca in einer der faszinierendsten und wildesten Ecken im Hochgebirge der Zentralalpen.

Allgemeine Informationen

Land Italien
Region Lombardia
Berggelände Gruppe Masino - Bregaglia (I)
Tal Val Masino
Öffnungszeiten 1. Juli – 15. September
Telefonnummer 0342-61.42.00.
Hüttenwart Ugo Fiorelli 23010 S. Martino V. Masino (SO). Tel. 0342-64.10.63.
Besitz CAI Sezione di Milano. Via Silvio Pellico 6
20121 Milano Tel. 02-86.46.35.16.

Anzahl Betten 100
(Anzahl Betten im winter 4)

Ausstattung (Symbole Legende)

Geographische Informationssysteme:

Ausgangspunkt S. Martino V. Masino
Höhe des Ausgangspunktes 923 m
Höhenunterschied 1462 m
Dauer für die Strecke 3-4 Std.
Schwierigkeit E (Wanderung) Route auf einem gut abgesteckten und gekennzeichneten Pfad oder Saumweg. Angemessene Ausrüstung und Training erforderlich.
Zugang Von San Martino aus geht man ins Val di Mello bis zum Restaurant Gatto Rosso (Km 2). Man geht auf dem Saumpfad im Talboden weiter bis zu einer weiten Grasebene, wo sich die Häuser von Cascina Piana befinden (Verpflegungsort). Der Weg geht weiter und nach einem kleinen Anstieg führt er zu einem grossen Felsblock, wo ein Hinweisschild links die Abzweigung zur Hütte anzeigt. Zuerst geht man über Gras und an Felsblöcken vorbei, dann steigt der Weg mit zahlreichen Serpentinen immer mehr an, führt in den Wald hinein und geht den imposanten Wänden der orographisch rechts gelegenen Wand des Val di Zocca entlang. Weiter oben überquert man auf einer Brücke den Bach und geht auf den Wiesen der Casera di Zocca (m 1725) weiter (1 Std. 30 Min.). Der Weg steigt noch etwas im lichten Lärchenwald an und dann beginnt eine lange Traverse über magere Weiden. Wenn man beim Felsen vorbei ist, auf welchem sich die Croce Paravicini befindet, geht man schliesslich in den Piano di Zocca (m 2070) hinein, ein eindrücklicher Kessel, welcher von Platten umgeben ist. Oberhalb von diesen Platten befinden sich die Gipfel am Ende des Val di Zocca. Man durchquert diesen Kessel in Richtung N und nimmt dann den Weg, welcher allmählich nach rechts hochgeht und dann steil einem Hang entlang führt an dessen Ende er nach links hinüber quert, einen Bach überquert und an der alten, bekannten Allievi Hütte vorbei führt. In Kürze erreicht man das neue Gebäude.

Karten

CNS 1:50.000 «Monte Disgrazia» e 1:25.000 «Sciora»; Carta Multigraphic «Pizzo Bernina-Monte Disgrazia» 1:50.000; Kompass 1:50.000 «Chiavenna-Val Bregaglia»; IGM 1:25.000 «Pizzo Badile».

Querungen

Zur Hütte Albigna 2331 m über den Passo di Zocca 2749 m (F; 3 Std.). Zur Gianetti Hütte 2534 m über den Sentiero Roma (EE; 5 Std.).

Zur Hütte Ponti Cesare über den Sentiero Roma (EE; 6 Std.). Von der neuen Hütte aus nimmt man den Weg, welcher kurz nach dem Gebäude der alten Hütte nach links durch magere Weiden und Felsblöcke aufsteigt und dann langsam nach E abbiegt. So durchquert man die ganze Ostseite des Val di Zocca unter dem Panorama der faszinierenden und eindrücklichen Gipfel. Bevor man zum Abhang mit der Wasserscheide zum Val Torrone kommt, führt der Weg hinunter und erreicht den Passo del Torrone, welcher aus einem tiefen Einschnitt in den Abhang am Fuss des monolithartigen Picco Luigi Amedeo besteht. Vom Pass aus steigt man ins Val Torrone ab (Fixseile, Vorsicht bei hartem Schnee oder Glatteis!) und sobald man im Talboden angekommen ist, steigt man wieder über Weiden in Richtung NE auf. Links überragt einen die gelbe Steilwand der SE Wand des Picco Amedeo, während die gesamte Kette des Talendes eines der schönsten, grossartigsten und eindrücklichsten Bilder des Hochgebirges der Alpen bietet! Die stets gut sichtbare und gekennzeichnete Spur führt bei einer Felsinsel vorbei, wo sich das alte Manzi Biwak befand. Der Weg führt dann am Sattel, der oberhalb des alten Biwaks liegt und bei welchem nun das neue Manzi Pirotta Biwak liegt, vorbei. Man geht auf Moränenuntergrund in Richtung N weiter und betritt dann den einfachen Cameraccio Gletscher, welchen man diagonal überquert, um so zum gleichnamigen Pass auf 2898 m am Fuss des grossartigen doppelten Felsvorsprunges des östlichen Pizzo Torrone zu gelangen (Fixseile machen das letzte Stück gut begehbar). Vom Pass aus steigt man über Schneefelder ab und beginnt dann die eintönige und lange Querung des Talendes des Val di Mello. Mit unzähligen Markierungen erreicht man so den Fuss des mächtigen Felsen des Grates mit der Wasserscheide zwischen dem Val di Mello und dem Valle di Preda Rossa. Ein letzter steiler Anstieg führt zu den Felsen, welche mit Metallseilen ausgestattet sind. So erreicht man in Kürze die Kante des Grates (Bocchetta Roma), hinter welcher einen ein einfacher Abstieg auf Platten und mageren Weiden zur gut sichtbaren Ponti Hütte führt.

Gipfelbesteigungen

Zur Cima di Castello 3388 m über den normalen Weg. Höhendifferenz: 1000 m. Aufstiegsdauer: 3 Std. Schwierigkeitsgrad: F. Ausrüstung: Seil, Pickel und Steigeisen.
Route: Von der Hütte aus steigt man in Richtung N über magere Rasenstücke und Felsplatten auf und geht ins Tal hinein, welches zwischen der Punta Allievi und der Höhe 3021 CNS liegt. Man folgt der Spur und einigen Markierungen (Männchen) und steigt bis zu einer kleinen Felswand auf, welche sich unterhalb der Krete mit der Wasserscheide befindet. Man erklimmt die Wand auf einem einfach System von Felsbändern und erreicht den Kamm, dessen gegenüberliegende Seite aus den oberen Ausläufern des Vadret dal Castel S. besteht. Man betritt den einfachen Gletscher, überquert diesen in Richtung NE und umgeht von weitem zuerst den Gipfel der Punta Allievi und dann denjenigen der Höhe 3228. Man bewegt sich immer parallel zum Grat mit der Wasserscheide. Ein letzter etwas steilerer Hang bringt einen dann zur verschneiten Kuppel des Gipfels.




Huttensuche
Hütten detail suche
Gehe zu Seite

Huttenverzeichnis

Interreg

Mit dem Beitrag


Gehe zu Seite