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Hütte
2042
m
Befindet sich in der phantastischen
und anmutigen Mulde der Alpe
Angeloga mit einem wunderschönen
See, welcher einen schönen Kontrast
zur Hochgebirgsatmosphäre bildet,
welche durch den nahen Pizzo Stella
erzeugt wird.
Allgemeine Informationen
Land
Italien
Region
Lombardia
Berggelände Gruppe
Valchiavenna
Tal
Val San Giacomo - Val di Lei
Öffnungszeiten
Von Juni bis September
Telefonnummer
0343-50.49.0
Hüttenwart
Mortarotti Monica via Alpetto 11/B 23022
Chiavenna (so) tel. 349 2900147
Besitz
CAI Sezione di Chiavenna - Via Cappuccini
7 - Chiavenna (So).
Anzahl Betten
125
(Anzahl Betten im winter
10)
Geographische Informationssysteme:
Ausgangspunkt
Fraciscio 1341 m, Le Soste
Höhe des Ausgangspunktes
1440 m
Höhenunterschied
670 m
Dauer für die Strecke
1 Std. 30 Min.
Schwierigkeit
E
(Wanderung) Route auf einem gut abgesteckten und gekennzeichneten Pfad oder Saumweg. Angemessene Ausrüstung und Training erforderlich.
Zugang
Man lässt das Auto auf dem Platz beim Restaurant in Le Soste stehen. Man folgt dann den Angaben (mit C3 gekennzeichnet) und gelangt auf einen Weg, welcher später enger wird. Man überquert dann einen Nebenfluss des Baches Rabbiosa und geht auf der hydrographisch rechten Seite des gleichnamigen Tales dem Fluss entlang. Nach etwa 1 Km verlässt der Weg den Lärchenwald und steigt steil an einem sonnigen Hang auf. An dessen Ende gelangt man mit einer halben Drehung nach rechts in ein kleines Tal mit Felswänden und einem Wildbach. Nachdem man auf der rechten Seite den Wasserlauf überquert hat, erreicht man nach einem leichten Anstieg zwischen weiten Grashügeln in Kürze die schöne Mulde mit Weiden. Inmitten der Häuser der Alpe Angeloga befindet sich auch unsere Hütte. Ganz in der Nähe spiegeln sich die Gipfel der Berge und insbesondere die schöne Pyramide des Pizzo Stella im klaren Angeloga See.
Karten
CNS 1:50.000 «San Bernardino» o
1:25.000 «Campodolcino»; Kompass
1:50.000 «Chiavenna-Val Bregaglia?; IGM
1:25.000 «Campodolcino».
Bibliographie
Gogna A. Recalcati A. "Mesolcina-Spluga"
Collana Guida dei Monti d'Italia
Ed. CAI-TCI; Milano 1999
Querungen
Zur Hütte Baita Capriolo1961 m über den Angeloga Pass 2391 m (E; 3-4 Std.).
Von der Hütte aus bleibt man immer auf dem Weg (Wegzeichen C3) und steigt in Richtung N bis zu einer Ebene auf; auf einigen Serpentinen und einer letzten engen Stelle, die durch einen natürlichen Engpass entstanden ist, erreicht man eine Hochebene, auf welcher sich der Lago Nero 2351 m befindet. Nachdem man bei den Nordhängen des Sees vorbei gegangen ist, biegt der Weg nach Osten ab, durchquert eine Hochebene, welche von kleinen Seen umgeben ist, und führt dann über einen kurzen Berghang zum Angeloga Pass. Von hier aus folgt man wiederum den Wegzeichen und steigt mit einer langen Traverse Richtung N ab. Man geht oberhalb des Ballone Sees 2321 m vorbei, überquert Grashänge, bis man zu den Häusern der Alpe Mulaccetto gelangt. Von dort geht man in Kürze auf die Strasse hinunter, welche dem westlichen Ufer des Lago di Lei entlang führt und einen zur Hütte bringt.
Zum Biwak Chiara e Walter2660 m (E; 4 Std.). Die Strecke besteht aus dem ersten Teil des oben beschriebenen Wegs und des Weges, welcher von der Hütte Baita del Capriolo losgeht.
Gipfelbesteigungen
Zum Pizzo Stella 3163 m auf dem normalen Weg. Empfohlene Zeit: Juli – September. Höhendifferenz: 1120 m von der Hütte zum Gipfel. Aufstiegsdauer: 4 Std. von der Hütte bis zum Gipfel. Schwierigkeitsgrad: F (einfaches Bergsteigen). Ausrüstung: für den Aufstieg sind Steigeisen und Pickel von Vorteil. Erstbesteigung: J. Ball, G. Arconati und G. Dell’Adamino, 7. September 1865.
Route
Von der Hütte aus geht man dem linken Ufer des nahe gelegenen Angeloga Sees entlang und folgt dann dem Weg in Richtung SSE. Die Weiden machen nun den Geröllhalden und den Felsen Platz, der Aufstieg bleibt aber trotzdem begehbar und ermöglicht es, die Moränenfläche am Fuss der schönen NW Wand des Pizzo Stella, welche von einem grossen zentralen Schneekanal durchzogen ist, zu erreichen. Man geht rechts an der kleinen Vedretta del Mortée vorbei und überschreitet so den schneebedeckten Hang. Ohne Schwierigkeiten gelangt man zum SW Grat des Pizzo Stella, welcher auch „Cresta del Calcagnolo“ genannt wird. Über den breiten Rücken des Grates, welchen man einfach auf einer schwachen Spur durch Geröll und Schnee überquert, erreicht man den Gipfel.
Zum Pizzo Stella über den „Zentralen Kanal“ (2 Std. vom Fuss bis zum Gipfel – Höhenunterschied: 500 m – Schwierigkeitsgrad: AD mit Neigungen bis 45°).
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